RSC Betzdorf – Team Schäfer Shop-Fahrer mischen in Gießen kräftig mit

Für viele war es das erste Rennen der Radrennn-Saison 2020, für andere der erste Einsatz auf der Straße in diesem Jahr . Julius Butenschön (Eitelborn), Jan-Peter Will (Burbach) und Nico Matuschak (Koblenz) gingen beim Kriterium „Rund um das Stadttheater in Gießen“ am vergangenen Sonntag, den 06.09., in drei unterschiedlichen Rennklassen an den Start.

Alle Rennen waren durch ein konstant hohes Tempo gekennzeichnet und es wurde meist von Anfang an attackiert. Da der Innenstadtkurs in Gießen eher einem Oval gleicht und es keine Richtungswechsel gibt, konnte auch in den Kurven ein hohes Tempo gehalten werden, so dass im Rennen der Elite der Schnitt weit über 45 km/h lag.

Julius Butenschön beendete das Rennen der Eliteklasse im Hauptfeld, das sich bereits nach 5 Runden von einer Ausreißergruppe überraschen ließ und überrundet wurde. Trotz allem war Butenschön mit seiner Leistung sehr zufrieden und hofft in den nächsten Wochen noch weitere Rennen für das Team Schäfer-Shop bestreiten zu können.

Jan-Peter Will belegte im Rennen der Amateure einen vorderen Platz im Hauptfeld. Auch diesen Rennen wurde durch harte Attacken und ein hohes Tempo geprägt. Insgesamt gingen 80 Amateure und auch einige Juniorenfahrer an den Start und sorgten für schnelle aufregende Sprints bei den Punktewertungen.

Abschließend wurde auch in der Seniorenklasse der 1.100 Meter lange Kurs noch 50 mal gefahren. Wie auch in den anderen Rennen gab es von Anfang an Angriffe. Nico Matuschak konnte sich gut im Feld behaupten und teilte sich seine Kräfte richtig ein, so dass er im Zielsprint noch einige Plätze gut machen konnte und sich einen 24. Platz erspurtete.

 

 

 

RSC Fahrer Till Neschen startet in die Rennradsaison

Beim „69. Rund in Refrath“-Rundstreckenrennen fuhr Till Neschen am Sonntag, den 23.08.2020 sein erstes Radrennen in der verspätet gestarteten Straßensaison. Unter Corona-erschwerten Bedingungen erfolgte die Startaufstellung mit Mund-Nasen-Schutz, ehe es auf dem Rundkurs 50 Runden bzw. 75 km zu absolvieren galt. Der Fahrer vom Team Schäfer-Shop fuhr anfangs aktiv von vorne, positionierte sich zur Rennmitte gut im Feld und teilte sich seine Kräfte für das Finale ein. Leider riss nach der Hälfte des Rennens sein Schaltzug, so dass nur noch die größte Übersetzung zur Verfügung stand. Dieses Handicap kostete viel Kraft und machte ein schnelles Antreten nach den Kurven unmöglich. Trotz des technischen Defektes konnte Neschen das Rennen beenden, jedoch nicht aktiv um die vorderen Platzierungen mitsprinten. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 44 Kilometer pro Stunde beendete er das Rennen der Amateure und Elite-Amateure im Hauptfeld. Es gewann Maarten Lubbers vom niederländischen Team „Sensa Janjers voor Kanjers“ vor Alexander Weifenbach vom „Team Colonia Kids“.

Es folgen zum Herbst hin weitere Rennen, bei dem Neschen und auch die anderern Betzdorfer Rennfahrer das Schäfer-Shop-Trikot präsentieren werden.

Absage der „Sparkassen City Night 2020“ am 21.08.2020

Leider muss der RSC Betzdorf das diesjährige Radrennen „Rund um das S-Forum“ in Betzdorf absagen. Nach langer Überlegung kam der Vorstand des Radrennvereins zu der Überzeugung, dass eine Austragung mit nur wenigen Zuschauern, auf Grund der derzeit geltenden Auflagen, der Veranstaltung nicht gerecht werden kann. Das traditionsreiche Radrennen lockte in den vergangenen Jahren immer Tausende Besucher an die Strecke in der Betzdorfer Fußgängerzone, die neben dem eigentlichen Event, auch wegen der Imbiss und Bierstände oder nur zum geselligen Beisammensein, sich auf den Weg nach Betzdorf machten. Der Vorstand und die Sponsoren signalisierten aber schon, die „City Night“ im August 2021 nachzuholen, auch wenn man dadurch vom 2-Jahres-Rhythmus des Veranstaltung abweichen würde.

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Zweimal Platz 5 für Michael Graben beim Horst-Niewrzol-Zeitfahrcup Während viele Radrennen zur Zeit noch nicht stattfinden können, sind die Zeitfahrer schon seit ein paar Wochen wieder auf der Straße unterwegs. Für die 11-teilige Renn-Serie, rund um das niederrheinische Raesfeld, hat man eine Sonderregelung gefunden, die eine kontaktlose Durchführung der Veranstaltungen ermöglicht. So gibt es weder einen menschlichen Starter, noch einen Zeitnehmer! Die gesamte Zeitnahme wird über GPS-gestützte Tachosysteme und mit Hilfe der Trainingsplattform „Strava“ ermöglicht. Nach anfänglicher Skepsis haben sich mittlerweile rund 40-50 Sportler eingefunden, die den 17,2 Kilometer langen Rundkurs zweimal möglichst schnell bewältigen müssen. Der Zeitfahrspezialist des RSC Betzdorf, Michael Graben, belegte dabei an den beiden vergangenen Wochenenden jeweils den 5. Platz in der Klasse der Masters 2.

Jan-Peter Will vom RSC Betzdorf – Team Schäfer-Shop fährt die „Virtuelle Rad-Bundesliga“

Natürlich bringt das Fahren von virtuellen Rennen nicht das gleiche Feeling wie das „echte“ Fahren auf der Straße, ist jedoch in der aktuellen Corona-Krise eine gute Alternative, um überhaupt Wettkämpfe bestreiten zu können.

Da zur Zeit so gut wie alle offiziellen Rennveranstaltungen abgesagt sind, hat der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) zusammen mit der German Cycling Academy (GCA) die „Virtuelle Rad-Bundesliga“ ins Leben gerufen. Dort messen sich die deutschen Lizenz-Fahrer (Amateure und Profis) auf der Online-Plattform „Zwift“ miteinander.

Grundvoraussetzung für die Teilnahme an diesen Wettkämpfen ist eine BDR-Renn-Lizenz, sowie ein Account bei der Online-Tranings-Plattform „Zwift“, außerdem benötigt man einen elektronischen Rollentrainer, sowie eine stabile Internetverbindung und natürlich ein Rennrad.

Gefahren wird in einer virtuellen Welt, dabei werden die Steigungen, sowie der Windschatten über den Widerstand des elektronischen Rollentrainers simuliert.

Die erste „Virtuelle Rad Bundesliga“ wurde über fünf Rennen ausgetragen, dabei standen auf der Meldeliste rund 350 Amateur- sowie Profi-Rennfahrer. Die Rennen wurden live im Internet übertragen und von Bastian Marks und dem Rad-Profi Rick Zabel (Sohn von Erik Zabel) kommentiert.

Die insgesamt fünf Wettbewerbe wurden auf sehr unterschiedlichen Strecken absolviert:

Rennen 1: In der virtuellen Welt Watopia

Rennen 2: Auf dem Innsbruckring, dem Weltmeisterschaftskurs von 2018

Rennen 3: Eine Bergankunft mit 1180 Höhenmetern im Anstieg in der virtuellen Welt Watopia.

Rennen 4: In der virtuellen Welt Watopia

Rennen 5: Das Finale der Serie in Yorkshire, auf der offiziellen Rennstrecke der UCI-Weltmeisterschaften von 2019.

 

Im finalen Rennen wurde auf der nicht einfachen Runde vom Start weg ein hohes Tempo angeschlagen, so dass das Feld im Anstieg in kleinere Gruppen zerteilt wurde. Am Ende lief aber alles auf einen Sprint hinaus. Diesen wollten Sean Feldhaus (Mondraker Rockets) und Nico Heßlich (Team Draft), mit einer mutigen Attacke an einer steilen Passage auf der Zielgeraden verhindern. Doch der Angriff kam zu früh und das Feld rollte im Sprint noch an den Ausreißern vorbei. Lucas Carstensen (Team Bike Aid) verwies dabei Philipp Plambeck (Team KED-Stevens, Berlin) und Miguel Heidemann (Team Leopard) auf die Plätze Zwei und Drei.

Jan-Peter Will konnte sich nach einer harten Attacke, an einer steilen Passage, auf Platz 116 im guten Mittelfeld platzieren.

Auch der RSC-Zeitfahrspezialist Michael Graben konnte am vergangenen Wochenende bei seinem ersten Zeitfahren in 2020 seine Form auf der Straße testen. Wegen einer Muskel-Zerrung war jedoch nur ein Platz im Mittelfeld möglich. Um den Kontaktbestimmungen gerecht zu werden, startete das 40 Fahrer umfassende Startfeld einzeln in einem Zeitfenster zwischen 8 und 12 Uhr auf den 17,2 Kilometer langen Rundkurs bei Rhede am Niederrhein.

Präsentation Schäfer Shop Radrennteam 2020

Schäfer Shop Team 2020 vorgestellt

Bei der diesjährigen Präsentation des „Schäfer Shop Radrennteams“ des Radsportclub Betzdorf, konnte der deutschlandweit bekannte Moderator Henning Tonn die Rennfahrer im Hause des Hauptsponsors „Schäfer Shop“ in Betzdorf am vergangenen Freitag vorstellen. Geschäftsführer Andreas Reuter betonte bei seiner Eröffnungsrede die tolle Zusammenarbeit und ist stolz, dass die Rennfahrer bundesweit bei Rennen oder im Training zu sehen seien und damit ein verlässlicher Werbepartner der Firma Schäfer Shop sind.

In diesem Jahr treten 21 Fahrer in verschiedenen Disziplinen an. Drei davon verweilen zurzeit in Trainingslagern und konnten so an der Präsentation nicht teilnehmen. Die Speerspitze bildet der Wölferlinger Christian Noll, der zusammen mit Julius Butenschön (Eitelborn) in der Elite Lizenzamateure antritt. Butenschön ist amtierender Landesmeister im Bergzeitfahren und Vizemeister im Cyclo-Cross, während Noll überregional und auch im Ausland viele Rennerfolge einfahren konnte. In der Frauenklasse geht Francis Cerny an den Start, die nach einer Verletzungspause wieder an ihre Erfolge aus 2018 anknüpfen möchte.

In der Masterklasse 2 fährt Nico Matuschak aus Koblenz zusammen mit dem gebürtigen Betzdorfer Frank Stühn, Mario Scheel aus Friedewald (Vizelandesmeister im Bergzeitfahren) und Neuzugang Uwe Heintz aus Homburg.

Michael Eckhardt aus Neunkirchen vertritt das Team in der Masters-Klasse 4 und sein Ziel ist es, die Erfolge von 2019 (Platz 48 der BDR Rangliste) noch zu toppen.

Neben den Routiniers wie Jan-Peter Will, Till Neschen und Christoph Ambroziak, bestreitet Bastian Ziemann wieder seine erste Lizenzsaison nach einigen Jahren Rennpause. Der ehemalige Bundesligafahrer Jeremias Schramm ergänzt das Lizenzteam, der nach einer langen Verletzung in 2020 wieder Akzente setzen möchte.

Der Zeitfahrspezialist Michael Graben, schon mehrfacher Rheinland-Pfalz Meister wird durch Götz Schumacher aus Fluterschen im Kampf gegen die Uhr unterstützt.

Als jüngster im Team erreichte Louis Matuschak in der U15 vor kurzen den zweiten Platz bei der Landesmeisterschaft im Radcross, kann aber auch bei Straßenrennen und bei MTB-Marathons beachtliche Erfolge vorweisen.

Weiterhin ist da Markus Hoffmann aus Gebhardshain, der zusammen mit Sven Brucherseifer aus Kirchen, Alexander Eichwald und Sascha Jarusaen (beide Betzdorf) bei einigen Jedermannrennen antreten werden. Sie wollen vor allem bei diversen 24-Stunden Rennen oder Veranstaltungen wie „Rund um Köln“ Akzente setzen. Sascha Vergin, der einen Unfall noch nicht ganz ausgestanden hat, wird ab dem späten Frühjahr wieder ins Renngeschehen eingreifen. Der Betzdorfer Marco Svenska, der sich einige Rundstreckenrennen rausgesucht hat, komplettiert das Team.

Der 1. Vorsitzende Markus Grigat bedankte sich bei Geschäftsführer des Schäfer Shops Herrn Reuter für die nun mittlerweile 21 Jahre währende Unterstützung des Radrennteams und des Radsportclub Betzdorf und freute sich, dass neben Stadtbürgermeister Benjamin Geldsetzer, auch Peter Mohr von der Sparkasse Westerwald-Sieg vor Ort war, die ebenfalls jahrelang die Betzdorfer Radrennen mit unterstützt haben.

 

City Night im August – Radsportclub Betzdorf gut aufgestellt

Markus Grigat bleibt 1. Vorsitzender – Jörg Büdenhölzer wird wieder Kassierer

Zur diesjährigen Hauptversammlung des Radsportclub „Peter Günther“ Betzdorf erschienen rund 25 Mitglieder im Clubraum der Stadthalle Betzdorf. Der 1. Vorsitzende Markus Grigat wies in einem Rückblick auf die letzte Saison daraufhin, hervorzuheben wäre das Bergzeitfahren, was im Rahmen eines Bergzeitfahrcups ausgetragen wurde. Außerdem wurde in einer Schweigeminute an den kürzlich verstorbenen Thomas Kohl erinnert, der jahrelang maßgeblich den Verein geführt und mitgestaltet hat.

Rennsportwart Michael Graben zählte die Erfolge des „Schäfer Shop Team“ auf: So seien bei rund 250 Rennwettbewerben zu vielen Platzierungen gekommen. Julius Butenschön wurde Landesmeister im Bergzeitfahren und Vizelandesmeister im Rad-Cross sowie im Straßenrennen. Frank Stühn kann auf 34 Platzierungen zurückblicken und belegt auf der Seniorenrangliste Platz 46 in Deutschland.  Mario Scheel wurde dritter bei der Landesmeisterschaft im Bergzeitfahren. In seiner Funktion als Geschäftsführer teilte Berkholz mit, dass der Verein auf 120 Mitglieder zählen könne und somit die Mitgliederzahl nahezu unverändert ist. Dem Kassierer Rico Harzer wurde eine sehr gute Kassenführung von den Revisoren Werner Borgsmüller und Christoph Ambroziak bescheinigt, weiterhin sei der Verein finanziell auf einer soliden Basis, auch wenn er im letzten Jahr ein größeres Minus verzeichnet hat.

Auf der Tagesordnung standen die Neuwahlen des Vorstandes. Markus Grigat wurde einstimmig zum 1. Vorsitzenden wiedergewählt, ebenso wie Hans Schramm, der weiterhin 2. Vorsitzender bleibt. Zum Geschäftsführer ist wiederum Uwe Berkholz bestätigt worden. Rico Harzer steht dem Vorstand nicht mehr zur Verfügung, hier wurde Jörg Büdenhölzer zum neuen Kassierer gewählt. Der bisherige Schriftführer Phillip Walter stand leider nicht mehr für das Amt zur Verfügung. Hier hat, nachdem sich kein weiterer gefunden hat, Markus Grigat bereit erklärt das Amt in Personialunion zu übernehmen und auch daraufhin gewählt von den anwesenden. Das Amt des Pressewartes wird von Michael Graben weitergeführt. Für das Amt der Kassenresvisoren sind Christian Noll und Hans-Günther Hoffmann von der Versammlung gewählt worden.

Ein weiterer Tagespunkt war die Vorstellung der vielfältigen Termine für 2020. Eine Winterwanderung ist im Februar geplant Die Vorstellung des „Schäfer Shop Rennteams“ wird am 28. Februar in den Räumen des Sponsors Schäfer Shop durchgeführt. Die Saisoneröffnungsfahrt ist am 4. April im Kalender notiert. Ein mehrtägiger Radaufenthalt im Breisgau wird über Fronleichnam stattfinden. Das Sommerfest ist am 8. August im Anschluß an die Vereinsmeisterschaft, dem Bergzeitfahren „Imhäusertal“. Der sportliche Höhepunkt wird dann die siebzehnte Austragung des Radrennens „City Night- Rund um das Sparkassenforum“ am 21.August sein. Wieder unter Flutlicht, dank der Unterstützung von THW und Feuerwehr, sollen die Rennen bis in den späten Abend dauern, so dass die besondere Atmosphäre wieder entsteht, was das Rennen weit über seine Grenzen bekannt gemacht hat. Die Abschlussfahrt findet am 24. Oktober statt. Die Jahresabschlussfeier wird am 21.November das Jahr beschließen.

Siegerehrung des Drei-Berge-Cups 2019

Am vergangenen Freitag, den 15.11.2019, fand in den Räumen des Hauptsponsors Autohaus Kamp-EAW GmbH in Betzdorf die Siegerehrung und Preisvergabe des Drei-Berge-Cups 2019 statt. Diese Serie von Bergzeitfahren, die vom RSC Betzdorf, dem RSV Daadetal und dem RSV Osthelden ins Leben gerufen wurde, bot Hobby- und Amateursportlern die Möglichkeit sich auf dem Rad zu messen: Wer fährt am schnellsten bergauf? Am Ende war es der Elite-Fahrer Yannick Distel vom RSV Düren, der die geringste Fahrzeit für sich verbuchen konnte, dicht gefolgt vom Betzdorfer Neu-Zugang Julius Butenschön.

Der erste Lauf fand Anfang August im Imhäusertal bei Betzdorf statt, die 4,1 Kilometer lange Strecke führte dabei durch Herkersdorf hinauf zum Druidenstein. Auch das zweite Rennen war durch einen anspruchsvollen Berg im Daadetal gekennzeichnet. Hier führte der vier Kilometer lange Kurs von der Ortsmitte in Daaden hinauf nach Weitefeld. Als besonderes Highlight wurde dieses Rennen auch als Landesmeisterschaft im Bergzeitfahren ausgetragen. Die Entscheidung sollte dann beim Zeitfahren zur Siegquelle in Walpersdorf fallen, doch leider musste dieses Rennen aus verkehrstechnischen Gründen kurzfristig abgesagt werden, so dass die Wertung bereits nach zwei Läufen feststand.

Das sind die Sieger des 3-Berge-Cups 2019 (vlnr):
Elke Weiß (MTB Rhein-Berg), Jakob Prüser, Lisa Weber (beide RSV Osthelden), Marvin Schmidt (Skiclub Bad Marienberg-Unnau), Christiane Ermert (Kern Haus Team RSG Montabaur), Mario Scheel (RSC Betzdorf), Tanja Stumpf-Meier, Karla Zacharias, Leonie Ermert (alle RSV Daadetal), Yannick Distel (RSV Düren), Jonas Hartmann (RSV Osthelden), Vanessa Schmidt (MSC Salzbödetal), Julius Butenschön (RSC Betzdorf), Michael Graben (Leiter Rennsport, RSC Betzdorf) und die ersten Vorsitzenden der ausrichtenden Vereine Klaus Irle (RSV Osthelden), Frank Höfer (RSV Daadetal), Markus Grigat (RSC Betzdorf)

Sieg und Podium für den RSC Betzdorf in Limburg

Am Sonntag konnte Frank Stuehn vom RSC Betzdorf/Team Schäfer Shop einen souveränen Sieg beim 29. Limburger Innenstadtkriterium in der Seniorenklasse 2 einfahren. Das Radrennen ging über 50 Runden und 40 km, wobei alle 10 Runden Wertungspunkte vergeben wurden. Nach der ersten Wertungsabnahme löste sich ein Fahrer vom Hauptfeld und Stuehn setzte nach, die Verfolgung dauerte eine Runde, ehe sich das Duo an der Spitze des Rennens formierte. Zuerst war es nur das Ziel bis zur nächsten Wertung durchzukommen und wichtige Punkte für das Endklassement zu sammeln, da das stark besetzte Hauptfeld bedrohlich nah auf Sichtweite war. Der Betzdorfer Fahrer gewann die Wertung und sicherte sich fünf Punkte. Mit gemeinsamer Kraftanstrengung setzten die zwei Spitzenreiter ihre Flucht fort und so ging auch die nächste Wertung nach Betzdorf. Danach resignierten die Verfolger und der Abstand zum Hauptfeld wurde kontinuierlich größer. Am Ende gewann Stuehn vier der fünf Wertungen und trug damit den Sieg souverän nach Betzdorf. Das Podium wurde ergänzt durch Erik Danner vom RadTeam Danner sowie Patrick Vogt von der Squadra Ciclismo Colonia.

Beim Rennen der Amateure standen 60 Runden und damit 48 km auf dem Plan. Der Betzdorfer Fahrer Julius Butenschön zählt kurvige Kriterien nicht zu seinen Stärken und musste sich das Rennen gut einteilen. Dabei positionierte er sich stets vorne im Feld und erholte sich zur richtigen Zeit, wenn das Renngeschehen dies zuließ. Mit dieser kraftschonenden Fahrweise sicherte er sich in der zweiten Wertungsabnahme fünf Punkte. Danach versuchte Butenschön mehrmals vergeblich eine Fluchtgruppe aufzumachen, was jedoch nicht gelang. Allergings konnte er sich dadurch in der weiteren Wertungsrunde erneut platzieren. Im Schlusssprint sicherte er sich den dritten Platz und damit auch den dritten Gesamtplatz. Es gewann Jörg Gehlsdorf von Next Level Racing vor Alexander Ernst vom RSC Rheinbach.

Damit präsentierten sich beide Fahrer wieder in sehr guter Form, nachdem Stuehn am vergangenen Sonntag mit einem vierten Platz in Kirrlach kann vorbeigeschrammt ist und Butenschön beim Erftpokal von Quadrath den fünften Platz ersprintet hat.

Michael Graben gewinnt zum 7. Mal den „Duisburger Zeitfahrcup“

Stuehn schrammt in Kirrlach am Podium vorbei

Mit einem abschließenden Tagessieg in der Mastersklasse 2 konnte sich der Zeitfahrspezialist vom RSC Betzdorf am vergangenen Sonntag, den 15.09.2019, zum siebten Mal die Gesamtwertung in dieser 11-teiligen Zeitfahrserie am Niederrhein sichern. Er siegte mit 185 Punkten vor dem niederländischen Fahrer Robert Spoek (161 Punkte), der krankheitsbedingt einige Läufe der Serie auslassen musste. Nach den Jahren 2011 bis 2016, die Graben diese Serie dominierte, nach einem vierten Platz in 2017 und einem dritten Platz in 2018, reichte die Form in diesem Jahr wieder für die oberste Stufe des Podiums.

Der Duisburger Zeitfahrcup, der in diesem Jahr bereits in die 27. Saison geht wird von vielen Fahrern aus Deutschland und den benachbarten Niederlanden als Vorbereitung für weiterführende Wettbewerbe genutzt und ist dementsprechend immer gut besetzt. Die Zeitfahren werden von April bis September wechselseitig auf zwei unterschiedlichen Kursen ausgetragen und weisen Streckenlängen zwischen 15 und 46 Kilometern auf, dabei werden von den Athleten Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreicht.

Michael Graben, der auf eine recht durchwachsene Saison 2019 zurückblickt, war mit seinem Abschneiden dennoch sehr zufrieden. Ein schwerer Sturz vor rund 4 Wochen und eine langwierige Erkältung im Frühjahr bremsten den Betzdorfer Fahrer immer wieder aus. Dennoch stehen in 2019 bereits 4 Tagessiege, der Cup-Gewinn am Niederrhein und ein dritter Gesamtrang in der Seniorenklasse beim Kölner „Panzercup“ zu Buche. Da in diesem Jahr die Landesmeisterschaften im Einzelzeitfahren ausgefallen sind, hatte Graben keine Gelegenheit den begehrten Titel wieder nach Betzdorf zu holen.

Währenddessen nutzte Frank Stühn nochmals die sommerlichen 28 Grad und bestritt das Rennen der Senioren 2,3 auf einem flachen und sehr schnellen Kurs in Kirrlach bei Karlsruhe.

Gleich nach dem Startschuss ging es für das 50 Mann starke Fahrerfeld ordentlich zur Sache, da das Rennen als Kriterium ausgefahren wurde. Da es jede fünfte Runde Wertungspunkte gab, blieb es bis zum Ende sehr schnell, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 km/h bedeutete.

Stühn merkte gleich nach den ersten Runden, dass er es trotz guter Beine gegen die Sprinter in den Wertungsrunden sehr schwer hat. Daher überlegte er sich eine andere Taktik und fuhr gleich nach der Wertung aus dem Feld alleine weiter, wobei ihm auch niemand folgte. Bis zur nächsten Wertung, also 5 Runden musste er das Tempo alleine durchziehen. Dieses Kunststück gelang ihm auch gleich zwei Mal und so konnte Stühn 10 Punkte sammeln, was am Ende für Platz 4 reichte.